Autor: Tada

  • Die trauernde Magdeburg

    Die trauernde Magdeburg

    Ein poetischer und aufrührender Monolog

    Kennen Sie das Stadtwappen von Magdeburg? 

    Eine gezinnte, rote, schwarz gefugte Burg mit geöffnetem goldenen Tor und hochgezogenem schwarzen Fallgitter. Auf dem Tor und zwischen den Türmen steht eine grün gekleidete junge Frau, in der erhobenen Rechten einen Blätterkranz als Zeichen ihrer Jungfräulichkeit hochhaltend. Es ist ein redendes Wappen. Es zeigt die Magd auf der Burg, Magdeburg.

    Am 16. Januar 2025 um 17.00 und 20.00 Uhr haben Sie die Möglichkeit diese Figur und ihre Geschichte näher kennenzulernen.

    Nadja Gröschner empfängt Sie an der Pforte der Westhalle, um mit Ihnen einen Spazierweg in das Knattergebirge zu machen und bei wärmenden Getränken die Geschichte der Johanniskirche zu erfahren.

    Dann öffnet sich das Portal und vor Ihren Augen erleben Sie die Auferstehung der Magdeburgerin:

    Ines Lacroix macht aus dem Denkmal ein tableau vivant. Ein poetischer und aufrührender Monolog der preisgekrönten Berliner Autorin Annett Gröschner ist ein würdiges Gedenken, eine zuversichtliche Ermahnung an Krieg und Zerstörung.

    Spiel
    Ines Lacroix

    Premiere
    16. Januar 2025

  • Andersens Schneekönigin kommt!

    Andersens Schneekönigin kommt!

    Ein Puppen-Schauspiel unterm Reifrock nach Hans Christian Andersen

    Ein Puppen-Schauspiel unterm Reifrock nach Hans Christian Andersen im Salon des Theaters von und mit Ines Lacroix.

    Im Vorspiel erleben Sie Sigrid Hölzke-Wittig und Peter Wittig als Andersens „Marionettenspieler“ in der FlickFlackBude.

    Im Theatergarten lässt sich Andersens Wunderwelt finden. Überall sind Geschichten zu hören und seine Bilderwelten zu sehen. Ein märchenhafter Vorweihnachtsabend für alle, die dem groben Trubel mit Glögg und Pepparkakor entgehen möchten.

    Spiel
    Ines Lacroix, Hoelzke, Wittig

  • Reineke Fuchs

    Reineke Fuchs

    Ein nicht ganz unpolitischer, vergnüglicher Abend mit Musik

    Zu Ehren des 275. Geburtstages von Johann Wolfgang von Goethe spielen Matthi Engel und vier Musiker »Reineke Fuchs« von Johann Wolfgang Goethe.

    Die Frage nach der Macht ist so alt wie die Geschichte der Menschheit. Und sie bewegt uns noch immer!

    Vor 230 Jahren erschien, basierend auf einer mittelalterlichen Geschichte, Goethes Epos »Reinecke Fuchs«. Da »nur« Tiere zu Wort kommen, lassen sich weder Parallelen zum damaligen Hofstaat – noch zu heutigen Wahlkämpfen – nachweisen. Oder doch? Wer kommt an die Macht und wer sind die Königsmacher? 

    Und sind Füchse wirklich so schlau wie man es ihnen nachsagt?
    Mit den wunderbaren Versen vom alten Goethe und einer neuen Komposition von Marius Moritz, gehen vier Musiker und Matthias Engel in einer eigenen Interpretation diesen Fragen nach: heiter, theatralisch, wortgewaltig und sehr musikalisch.

    Spiel
    Matthias Engel 

    Regie
    Anton Kurt Krause

    Komposition
    Marius Moritz 

    Masken
    Kerstin Dathe

    Musiker
    Jonathan Strauch, Saxophon, Klarinette, Querflöte / Mohi Buschendorf, Kontrabass / Gören Eggert, Marimbaphon, Schlagwerk / Markus Hensel, Posaune

  • Auf hoher See

    Auf hoher See

    Eine heitere Farce von Sławomir Mrożek

    Auf hoher See gibt es kein Entrinnen: Drei Schiffbrüchige in Frack und Smoking verhandeln miteinander. In pointierten Dialogen werden die Lügen und Phrasen erkennbar.

    Als deren Hunger unerträglich wird und die Frage „Was essen wir denn heute?“ immer stärker über die Planken schwebt, versuchen sie es zunächst mit Appellen: an den Kameradschaftsgeist, die gute Erziehung, an demokratisches Verständnis.

    Mrożeks Stück wirkt wie eine Parabel zu unseren heutigen Wahlen, sucht nach der „Lösung“. Das doppelbödige Ende sei hier nicht verraten, nur soviel: Es ist so punktgenau komisch wie perfide.

    Freuen Sie sich auf drei Generationen von Schauspielern!

    Spiel
    Anne Struve, Ines Lacroix und Peter Wittig

    Regie
    Marcus Kaloff

    Premiere
    10. Oktober 2024

    Dauer
    80 Minuten keine Pause

    Von Sławomir Mrożek

  • Klopstock trifft auf der glücklichen Insel die Karschin

    Klopstock trifft auf der glücklichen Insel die Karschin

    Eine Sonntagssoirée bei Pastetchen & Lindenblütentee

    Im Rahmen der 33. Magdeburger Literaturwochen.

    In diesem Jahr feiert der berühmte Odendichter Friedrich Gottlieb Klopstock seinen 300 Geburtstag. Dieser empfindsame aber sportlich ambitionierte Dichter war seinerzeit ein Popstar der Lyrik. Über ihn und seinen Aufenthalt auf dem Magdeburger Werder, den er liebevoll seine glückliche Insel nannte, wird an diesem Spätsommernachmittag berichtet.

    Anna Louisa Karsch war die erste Dichterin in Preußen, die von ihrer Arbeit leben konnte. Ein Jahr lang, von 1761-62 hielt sie sich in Magdeburg auf, unterhielt den preußischen Hof und ging dichtend durch den Garten der Zuckschwerdtschen Villa, auf dem heute das Theater an der Angel steht und dort traf sie auch den Schöpfer des Messias und gemeinsam unterhielten sie bei Spiel, Speis und Trank anregende Gesellschaften.

    Annett Gröschner, 2021 Klopstockpreisträgerin des Landes, hat sich den beiden Künstlerbiografien gewidmet und lädt bei kleinen Köstlichkeiten unter die neugepflanzte Klopstocklinde ein.

    In einem kleinen Vorspiel während eines Rundganges begibt sich Nadja Gröschner gemeinsam mit Ihnen auf die Spuren der Mittwochsgesellschaft.

    Zum Abschluss der kurzweiligen Veranstaltung spielt Ines Lacroix den Monolog der Karschin.

  • Hennys glückliche Insel

    Hennys glückliche Insel

    Ein virtuelles Theaterstück über 300 Jahre auf dem Werder

    Nadja Gröschner und Ines Lacroix laden Sie zu einem Spazierweg durch und um die Zuckschwerdtsche Villa ein. Zu erleben ist ein virtuelles Theaterstück in einer VR-Brille. In fünf Monologen wird 300 Jahre Zeitgeschichte auf dem Werder widergespiegelt:

    Das Magdeburger Leben seit Beginn der Mittwochsgesellschaft, die aufstrebende Industriekultur, die im Zusammenhang mit dem Grundstücksbesitzer J. G. Nathusius erwähnt wird, Weltkriegsgeschichten, Wende und heutiges Leben geben innerhalb des Stückes ein Zeitbild ab, das sowohl dokumentarischen Charakter trägt, als auch zugleich mit neuen künstlerischen Mitteln unterhalten soll.

    Die Texte dazu schrieb Annett Gröschner.

    Kleine Köstlichkeiten wie Lindenblütentee, Bolchen, Ananas und Ginkgoblätter versüßen Ihren Aufenthalt.

    Spiel
    Nadja Gröschner, Ines Lacroix

    Regie
    Anna Schwindack

    Text
    Annett Gröschner

  • Das alte Lied der Liebe – Von Kopf bis Fuß…

    Das alte Lied der Liebe – Von Kopf bis Fuß…

    Eine musische Betrachtung der pornografischen Stummfilmzeit

    Alle Welt ist mit Politik beschäftigt. Wie, um Himmels Willen, kann man sich dem, wenigstens mal für einen Abend, mit Kurzweil entziehen? Das geht auf vielfältige Weise.

    Zum Beispiel indem man sich mal wieder dem Thema Nummer eins widmet – in einer heißen Sommernacht den Musen in Wort, Bild und Ton mit Anstand unanständig nahekommt.

    Wer Lust auf diesen Kinoabend der besonderen Art hat, kann allerhand Wissenswertes erfahren: u.A. wie die nackten Körper auf hoch entzündliches Zelluloid gebannt wurden und was diese Aufnahmen dem Kameramann alles abverlangten, man erfährt was für ein starkes Sprachbild Hildegard von Bingen für den Orgasmus geschaffen hat.

    Der ganze Abend ist musikalisch durchkomponiert von Martin Müller, dem Mann mit Hut und Akkordeon. Der Filmtechnik-Liebhaber und Cineast Carsten Kriegenburg lamentiert zum Thema und arbeitet sich am Kinematographen ab. Ines Lacroix wühlte sich durchs Bücherregal, stellt sich ans Mikrophon und lädt neben den o.G. noch zwei illustre Magdeburger Überraschungsgäste zur Mitwirkung ein.

    Seien Sie herzlich willkommen, wenn Sie mindestens 18 Jahre alt und nicht allzu empfindlich vom Gemüt sind!

    Spiel
    Ines Lacroix, Carsten Kriegenburg, Martin Müller und Gäste

    Premiere
    26. Juli 2024

  • Auch Liebe ist Kunst!

    Auch Liebe ist Kunst!

    Ein Abend mit Anna Blume und Carl Sammel

    Ein herzliches Willkommen den Anhängern unserer seit 2002 bestehenden Reihe „Die Bibliothek“, und denen, die es werden wollen.

    Die großen Themen der Kunst: Literatur Dramatik, Malerei und Musik haben wir für Sie bereits in  unterhaltsamen Theaterabenden erspielt und damit regelmäßig Ihre Lachmuskeln und Hirnwindungen strapaziert. Nun kommt als nächstes weltbewegendes Thema: DIE LIEBE.

    Wird Carl Sammel die Liebe definieren können? Und welche Rollen spielt dabei Anna Blume? Haben sich berühmte Liebspaare wirklich geliebt? Jagen wir alle einem Ideal hinterher? Missverständnisse über Missverständnisse.

    Wir freuen uns heute auf Sie!

    Ihre Anna und Ihr Carl

    Spiel
    Ines Lacroix und Matthias Engel

    Regie
    Therese Thomaschke

    Premiere
    12. Oktober 2023

    Dauer
    150 Minuten inklusive Pause

  • Café der Irren

    Café der Irren

    Eine französische Komödie nach der Fasson des Theaters an der Angel eingerichtet

    Eine grillenhafte, schrullige, ältere Dame namens Aurelia, sagt habgierigen Geschäftemachern den Kampf an. An Aurelias Seite befinden sich die sogenannten „kleinen Leute“, die sich täglich im Café treffen.

    Es wurde eine Ölquelle direkt unter Aurelias Villa gefunden, Grund genug für die Herren des Geldes Aurelia samt ihrer Villa zu beseitigen. Die „Irre“, wie Aurelia wegen ihrer bisweilen absonderlichen Auftritte genannt wird, und ihre Mitstreiter erfahren von diesem Vorhaben und wollen sich dagegen wehren. Es kommt zu einer intern abgehaltenen „Gerichtsverhandlung“. Das Urteil ist gefällt und sehr hart.

    Spiel
    Melissa Jung, Ines Lacroix, Lena Schmoock, Matthias Engel, Peter Wittig, Joachim Villegas

    Regie
    Therese Thomaschke

    Ausstattung
    TOTO

    Premiere
    29. Juni 2023

  • Andersen kommt!

    Andersen kommt!

    Auf der Suche nach dem Glück – ein märchenhafter Bilderbogen

    Im Theater an der Angel laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, 18:40 Uhr soll er unter Dampf auf dem Werder eintreffen.

    Fräulein Blume und Herr Sammel sind in fröhlicher Erwartung. Ihm zu Ehren haben sie das Ole-Luköje-Bett unter den Ginko gestellt und Teig aus Buchweizen ausgerollt. Es gibt feine Kragen, rote Schuhe, Galoschen des Glücks u.v.a.m. in der Orangerie,  man kann „Etwas“ im Stuhl aus Ziegelsteinen erleben, Bouts-rimés dichten, Marionettenspielern zuschauen und die Liebesgeschichte eines Kreisels erfahren.

    „Er selbst“ gibt vieles aus seiner Biografie „Mein Leben ein Märchen“ preis. Und ob alles so wahr war, wie es war, bleibt noch ein Geheimnis.

    Spiel
    Lacroix, Engel, Hoelzke, Wittig u. a. Kleindarsteller

    Regie
    Therese Thomaschke

    Premiere
    08. Dezember 2022

    Dauer
    150 Minuten mit Pause