Kategorie: Inszenierung

  • Panta Rhei – Kultur im Fluss

    Panta Rhei – Kultur im Fluss

    Auf dem Magdeburger Werder in Höhe der Flussbadeanstalt Strombad

    Das Theater an der Angel beteiligt sich am Magdeburger Kultursommer, in dem neue urbane Kulturorte bekannt gemacht werden sollen.

    Auf dem Werder gab es von 1837 bis in die 50er Jahre private und städtische Flussbadeanstalten. Während des Theaterprojektes panta rhei entstand eine imaginäre Flusswanderung zu den Bädern. Texte von Hermann Hesse, Albert Camus, Johann Wolfgang Goethe, John von Düffel, historische Bilder der Anstalten, die mit künstlerischen Mitteln zu eigenständigen Kunstwerken verarbeitet wurden, dokumentarische Zeitzeugnisse und ausgewählte Lieder formen diese Inszenierung zu einem eigenwilligen Kunstact.

    Regie
    Ensemble unter Anleitung von Ines Lacroix

    Spiel
    Charlotte Hohlstein, Ines Lacroix, Lena Schmoock, Matthias Engel und Joachim Villegas

    Premiere
    18. August 2021

  • Eva, Luzifer und Posaune

    Eva, Luzifer und Posaune

    Ein heiterer Theaterbummel durch die Geistesblitze von Mark Twain

    Down by the River side – ein Hauch Südstaatenfeeling an der Elbe! Gespielt und gelesen werden „Die Tagebücher von Adam und Eva“ und die „Briefe an die Erde“.

    Samuel Langhorne Clemens wurde am 30. November 1835 in Florida, Missouri geboren. Es war der Tag, an dem der Halleysche Komet am Himmel stand. Am 20. April 1910 erschien der Komet erneut, einen Tag später verstarb Samuel, inzwischen weltbekannt als Mark Twain. In den dazwischenliegenden 75 Jahren war er Missisippidampfersteuermann, Setzergehilfe, Klatschreporter, Goldgräber, Entertainer, Unternehmer und Autor.

    Diesem unvergessenen Erzähler haben die Angler mit großer Freude an seiner Sprache, seinem Witz, seinem weisen und zugleich scharfen Blick auf die Welt einen Abend gewidmet, der so außerordentlich gut in die Zeit passt. Er hat uns Menschen studiert, parodiert und ausgelacht, dabei nie seinen Humor verloren, wohl aber seinen Glauben, er sagte: „Hunde sind Gentlemen, ich hoffe, ich komme in ihren Himmel, nicht in den der Menschen.“

    Spiel
    Ines Lacroix, Matthias Engel

    Regie
    Marcus Kaloff

    Posaune und Musikcollagen
    Markus Hensel

    Premiere
    16. Oktober 2020

    Inspiriert von Mark Twain

    Dauer
    90 Minuten, keine Pause

  • Lieben bis zum Weltenuntergang

    Lieben bis zum Weltenuntergang

    Wie ist die Erde zu retten?

    Sonne, Mond und Sterne wagen einen Blick auf die Erde, die unerklärlicherweise aus dem Sphärentakt gefallen ist. Das Bild, das sich den Planeten präsentiert ist ein amüsantes und zeitgleich berührendes Panorama im Miniaturformat. Wie in einer Zeitreise schauen sie auf die Erde und deren Bewohner. Sie sehen auf zweitausend Jahre Menschheitsgeschichte an einem Ort in Magdeburg.

    Vom römischen Legionär, der vor dem Lagertor eine Prostituierte davon überzeugen will, dass eine Münze als Zahlung für ihre Dienste genauso gut ist wie das sonst übliche Huhn, über verliebte Nonnen im Mittelalter, Swingerpärchen in den wilden sechziger Jahren bis zu Bewerbern in einer heutigen Dating-Agentur, werden verschiedenste Geschichten über die Liebe in ihren unterschiedlichen Ausprägungen sichtbar. Und dieses Handeln und Wirken der Menschen wirft das ganze Universum aus der Bahn? Da ist guter Rat teuer! Wie ist die Erde zu retten? Richtet sich alles von selbst, oder müssen sich die Planeten einen „echten Deal“ ausdenken um den ihrigen Blauen vom Unheil zu befreien?

    Regie
    Rosmarie Vogtenhuber

    Spiel
    Ines Lacroix, Lena Schmoock, Charlotte Hohlstein, Matthias Engel/Peter Wittig, Joachim Villegas 

    Premiere
    10. Juli 2020

    „Loveplay“ ein Stück von Moira Buffini und Zitate aus Jura Soyfers „Der Weltuntergang“

  • Fräulein Blume und Herr Sammel packen aus

    Fräulein Blume und Herr Sammel packen aus

    Weihnachten mit oder ohne Loametta?

    Carl Sammel und Fräulein Blume waren im November 2019 zusammen im Louvre, um sich Bilder für das Angelhaus anzuschauen. Danach trennten sich ihre Wege. Frl. Blume hat sich auf die Sinnsuche gemacht und die letzten Monate einsiedlerisch auf der iberischen Halbinsel verbracht. Sammel verteidigte in Mabu die pandemische Stellung. Jetzt ist Zeit für Bescherungen aller Art. Firmen, Familien, Freunde wollen, wie alle Jahre wieder, zu den Engeln ins Angelhaus um adventliche Besinnlichkeit zu feiern. Doch die Engel sind im Himmel geblieben, ihr kurzer Funkspruch aus dem All lautet:

    Grenze zu blauem Planeten dicht gemacht Stopp können in diesem Jahr nicht kommen Stopp

    Aber Weihnachten naht, das Fest der Feste, und was nu?

    Sammel hat Frl. Blume über diese Umstände in dem Angelhaus per Brieftaube verständigt, mit der Bitte um Hilfe, ihn aus dieser Weihnachtsmisere zu befreien. Und ob sie kommt und wenn sie kommt, kommt sie prompt?

    Spiel
    Ines Lacroix & Matthias Engel

    Premiere
    14. November 2019

  • Jahre später – gleiche Zeit

    Jahre später – gleiche Zeit

    Ein unernster Blick auf ein ernstes Kapitel deutscher Geschichte

    Die Inszenierung ist der Versuch der Erfindung eines ungewöhnlichen Theaterformats.

    Dieses Format verbindet zum einen die Worte des Dramatikers Bernhard Slade mit den teils poetischen, teils dokumentarischen Zeitkommentaren der Regisseurin Rosmarie Vogtenhuber und andererseits die sprecherische und schauspielerische Gestaltung der beiden Akteure Ines Lacroix und Matthias Engel mit denen durch das Leben in der DDR inspirierten Filmsequenzen von Anselm Schwindack. Und alle diese Elemente treffen sich in einem Bühnenbild, das alle Mittel gleichsam featurehaft miteinander verbindet und zu einer neuen, bestechenden Einheit werden lässt.

    Zu erleben ist eine deutsche Beschreibung des Zeitabschnitts 1953-2019 aus östlicher Sichtachse. Im Mittelpunkt steht eine gesellschaftlich nicht konforme Liebesbeziehung, die dennoch die Zeitenwende überdauert. Zwei Menschen, die nicht Geschichte „geschrieben“ haben, sondern ihr ganz „normales“ Leben an jeweils nur einem Wochenende im Jahr miteinander verbrachten. Das allerdings über 45 Jahre.

    Ein bebildertes Novemberhörstück in 6 Akten nach dem gleichnamigen Stück von Bernard Slade, für das Theater an der Angel eingerichtet von Rosmarie Vogtenhuber.

    Spiel
    Ines Lacroix, Matthias Engel

    Regie
    Rosmarie Vogtenhuber

    Film
    Anselm Schwindack
     
    Sprecher
    Peter Wittig

    Premiere
    9. November 2019

  • Sommer in der Villa oder Wo die Liebe hinfällt

    Sommer in der Villa oder Wo die Liebe hinfällt

    Ein circensisches Gartenspektakel

    Sie können ein möbliertes Zimmer mit Elbblick mieten in der Villa, in der schon Klopstock im 18. Jahrhundert im Adamskostüm und auf Schlittschuhen (auch im Sommer) Verse zitierte. Die Wohngemeinschaft ist offen für jeden und alles. Bewerben Sie sich und seien Sie bei der öffentlichen Vergabe dabei.

    Es erwartet Sie nicht nur eine Hausführung, sondern auch ein circensisches Gartenspektakel mit sommerlichem Wein und Komödianten aus Frankreich, Berlin und der Schweiz.

    Der Ausgang der Zimmervermietung bleibt bis zum Schluss spannend, zumal die WG aus wirklich schrägen Typen besteht.

    Regie
    Therese Thomaschke

    Spiel
    Ines Lacroix, Lena Schmoock, Matthias Engel, Jan Schneider, Joachim Villegas

    Premiere
    21. Juni 2019

  • So nah und doch so fern

    So nah und doch so fern

    Ein tragisch-komischer Chanson-Abend

    Abends! Die Fenster des Hauses gegenüber sind erleuchtet! Und hinter jedem dieser Fenster ist eine eigene kleine Welt, eine eigene Geschichte! Was weiß man schon von denen? So nah und doch so fern!

    Maria Thomaschke blickt – begleitet von Nikolai Orloff am Piano – mit jedem Chanson in eines der Fenster hinein und erzählt von der erkälteten Striptease-Tänzerin, vom IKEA -Pärchen, von der Scheidung im Pelzmantel, vom Klappstuhl-Kind, von dem hysterischen Gastgeber der stressigen Party nebenan, vom Ding, das die Treppe runterging, vom Mann der gerne nicht mehr leben will, von Liebe, Tod und Mädchenträumen. Und von diesen zwei seltsamen alten Damen, die Nacht für Nacht Tango tanzen…..

    Ist das normal? Ist das real? Ist das erlaubt? Auf jeden Fall ist es großartig!

    Spiel
    Maria Thomaschke

    Premiere
    14. März 2019

  • Nachbarn Teil 2 – Die Trennung

    Epilog an der Elbe

    Im zweiten Teil wurde die Geschichte um die Familien Schwarzenberg und Weißenborn, die im „Epilog an der Elbe“, der Seniorenresidenz für Bühnenkünstler, sowie in zwei benachbarten Häusern im Hopfengarten lebten, fortgeschrieben.

    Hatte Waltraut das Heim und ihren Wilhelm tatsächlich verlassen? Konnte Hannelore ihrem Herbert verzeihen? War Uwe mit seiner Privatinsolvenz und unter einem Dach mit seiner Schwester Ute wirklich glücklich geworden? Und vertrug sich Valentin tatsächlich mit seiner Schwester Vera, deren Freundin und all ihren Tieren – oder zog es ihn und Ute zurück auf die Bühne?

    War die Vergangenheit mächtiger als die Gegenwart und verhinderte sogar die Zukunft?

    Regie
    Oliver Breite

    Spiel
    Susanne Bard, Ines Lacroix, Matthias Engel, Michael Bard

    Text
    Dirk Heidicke

    Ausstattung
    Maike Schirmer

    Premiere
    27. Februar 2019

  • Winterfest mit Budenzauber

    Winterfest mit Budenzauber

    Budenzauber im Theatergarten für ein hochwohllöbliches Publikum!

    Endlich ist es an Weihnachten. Überall duftet es so verlockend nach frischem Backwerk, dass sogar die Mäuschen begeistert schnuppern und sich die Schnurrbärte streichen. Der nahende Weihnachtsabend verspricht allerlei schöne Dinge.

    Bei uns haben sich rund um die Orangerie kleine Buden aufgetan, die allerlei Gutes für den Gabentisch bieten. Wer also Lust und Muße hat, kommt, staunt und holt hier einen echten holländischen Kakao, dort Genähtes für Hand und Fuß oder leckerfeines Naschwerk und Klimbim zum unter den Christbaum zu legen.

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Wintermantel!

    Spiel
    Die Theaterfamilie

    Premiere
    22. Dezember 2018

  • Harold und Maude

    Harold und Maude

    Auf den ersten Blick ein ungleiches Paar

    Auf den ersten Blick ein ungleiches Paar, auf den zweiten Blick?
    Die legendäre Komödie erzählt auf skurrile Weise von der Sehnsucht nach erfülltem Leben. Wie oft sind wir gefangen in Konventionen, die uns Nachbarn, Eltern, Kollegen, der eigene Partner aufzuerlegen scheinen. Nicht so Harold, nicht so Maude. Beide wollen frei sein und sind es am Ende auch. Jeder auf seine Weise.

    Die Geschichte, die 1971 von Collin Higgins aufgeschrieben wurde, soll in unserer heutigen Lesart Mut machen, mit Phantasie und Lust durchs Leben zu gehen. Sie zeigt, dass entschieden JA oder auch NEIN zu sagen ein guter Spielgefährte der Würde ist. „You can do what you want“ sang schon damals Cat Stevens dazu.

    Spiel
    Ines Lacroix, Matthias Engel, Tizian Steffen

    Co-Regie
    Rosmarie Vogtenhuber und Therese Thomaschke

    Premiere
    27. September 2018

    Von Collin Higgins

    Dauer
    120 Minuten, eine Pause