Kategorie: Inszenierung

  • Sommerabendgezwitscher von Lerchen und Nachtigallen

    Sommerabendgezwitscher von Lerchen und Nachtigallen

    „Es war die Lerche“

    Auf dem sturmerprobten Innenhof der Zuckschwerdtschen Villa erlebte man eine Inszenierung, die Vision und Realität zu einem virtuosen Spiel auf den Brettern, die die Welt bedeuten, vereinte. Frei nach dem großen Dichter: „Die ganze Welt ist Bühne und wir alle nur die Spieler“ waren die Zuschauer eng ins Geschehen eingebunden.

    Wie im Stück von Ephraim Kishon „Es war die Lerche“ erfuhr man, was eigentlich aus dem berühmtesten Liebespaar geworden wäre, hätten sie den Gifttrunk nicht genommen, hätte die Liebe sie nicht verzehrt. Ein Spiel im Spiel, die Vermengung von Märchenhaftem mit der Wirklichkeit. Wie immer im Sommertheater der Angler bestand der Abend aus Prolog, Hauptstück und Epilog, ganz nach uraltem Theatermuster.

    Regie
    Oliver Breite

    Spiel
    Ines Lacroix, Matthias Engel, Michael Magel

    Premiere
    6. Juni 2018

    von Ephraim Kishon

  • Valentines Tag

    Valentines Tag

    Starke Frauen und ihre bewegenden Abschiedsbriefe

    Lesung von Abschiedsbriefen für alle, die einen bekommen haben, die gern endlich mal einen hätten und solche, die einfach nur schön geformte Worte lieben.

    Spiel
    Ines Lacroix, Anne Struve, Matthias Engel

    Premiere
    14. Februar 2018

    Eine Sammlung herausgegeben von Sybille Berg

  • Der Engel dritte Versuchung

    Himmel und Hölle

    Zwei Engel versuchten seit zehn Jahren dem irdischen Leben auf die Schliche zu kommen. Dies war nun ihr neuster Versuch. Man musste die ersten Folgen nicht gesehen haben und wenn doch, war es auch ein großes Vergnügen. Nun waren die beiden in der Höllenstation für Pakete angekommen und hatten allerlei Geschichten auf ihren Schlitten geladen. In einer bilder- und phantasievollen Inszenierung erspielten Ines Lacroix und Matthias Engel ihren geist- und humorvollen Kommentar auf die ach so heilige Weihnachtszeit und freuten sich mit Ihnen auf die stiiiiehle Nacht.

    Regie
    Helmut Geffke

    Spiel
    Ines Lacroix & Matthias Engel

    Text
    Therese Thomaschke

    Premiere
    24. November 2017

  • Enigma

    Enigma

    Wie Phasen des Lebens uns immer entgleiten, wenn wir sie halten wollen

    Der Autor Eric-Emmanuel Schmitt ist Ihnen aus unserer Inszenierung „Kleine Eheverbrechen“ kein Unbekannter.

    Michael Günther von den „Kammerspielen Magdeburg” und Matthias Engel spielen das Theaterstück von Eric-Emmanuel Schmitt unter der Regie von Marcus Kaloff.

    Kaloff über „Enigma“: „Wie Phasen des Lebens uns immer entgleiten, wenn wir sie halten wollen – wie die Liebe zu einer geheimnisvollen Frau uns klar und wahrhaftig erscheint und sich doch als Rätsel, als ENIGMA entblättert – so psychisch angeschlagen treffen sich zwei außergewöhnliche Männer und scheitern aneinander. Der Journalist trifft den Nobelpreisträger, der Geliebte den Ehemann und letztlich ein verletzter Mann den anderen Verletzten. Ihre spannenden Gespräche und Anfeindungen scheinen auf den Punkt zu kommen – doch sie entfernen sich voneinander wie die Planeten im All und kreisen unentwegt verzweifelt und voller Ironie um eine geheimnisvolle Frau, die immer präsent ist und doch nie auftritt.”

    Die Vorstellungen finden in der beheizten Orangerie auf dem Hof statt. Der Ausschank und die Toiletten sind nur über den Hof erreichbar.

    Regie
    Marcus Kaloff

    Spiel
    Michael Günther & Matthias Engel

    Premiere
    18. Oktober 2017

    von Eric-Emmanuel Schmitt

  • Le Démon di Midi – Der Dämon der Mitte

    Le Démon di Midi – Der Dämon der Mitte

    Über Männer und andere Irrtümer

    Bevor sich über eine neue Liebe nachsinnen lässt, muss mal unter die alten Geschichten ein Strich gezogen werden. Das kann einen sowohl sehr heiter als auch nachdenklich stimmen.

    Was viele nicht wissen: Auch Männer kommen in die Wechseljahre. Konzentrationsstörungen und Depressionen können die Folge sein. Vor allem aber führt die männliche Midlife-Crisis zu einem Jugendlichkeitswahn: Der um seine Attraktivität ringende Mann verlässt das angetraute Weib, um sich für eine junge schöne Fee in einen Märchenprinzen zu verwandeln. Zurück bleibt die verlassene Ehefrau, die die neu gewonnene „Freiheit“ in all ihren Höhen und Tiefen durchlebt und dabei viele gut gemeinte Ratschläge von außen erhält.

    In der Schublade von Theateranglerin Ines Lacroix steckt so allerlei Stückstrandgut, diese Komödie gehörte schon seit einiger Zeit dazu und hat nur auf den rechten Zeitpunkt ihres Auftrittes gewartet. Entstanden ist diese französische Komödie nach der Comicvorlage von Florence Cestac. Dann eroberte ein Spielfilm die französischen Kinos und im Deutschen kam der Stoff auf die Bretter, die Welt bedeuten, und wurde fortan in vielen Theatern gespielt. Allerdings wären die Angler nicht ihrer selbst treu, wenn sie dem ganzen nicht ihre eigene Lesart einverleiben würden. So erlebt diese Komödie ein Revival in neuer Fasson. Schon die Wortschöpfung Comicomödie lässt eine Vorahnung entstehen.

    Spiel
    Ines Lacroix

    Regie
    Rosmarie Vogtenhuber

    Regieassistenz
    Sara Krasemann

    Ausstattung
    Franz Gronemeyer

    Premiere
    12. Mai 2017

    Eine Comicomödie nach Florence Cestac

  • Nachbarn Teil 1 – Die Rückkehr

    Zwischen Pillendosierung und Liebeskummer

    Wussten Sie, dass Deutschland das drittergrauteste Land der Welt ist, nach Japan und Italien?

    Gute Nachrichten denn:
    Die Alten sind die wahren Jungen! Ja, und wenn man dann noch weiß, dass 1970 auf jeden vierten Erwerbstätigen ein Senior kam, es aber 2030 nur noch auf jeden zweiten einer kommt, freut man sich doch auf eine lebendige Zukunft. Aber der ruhige Lebensabend, der übrigens laut Statistik heute zwischen 20 und 40 Jahre dauert, eskalierte in der Seniorenresidenz „Epilog an der Elbe“. Die Familienfehde zwischen Familie Schwarzenberg und Familie Weißenborn, ehemalige Nachbarn aus dem Hopfengarten und obendrein verhasste Theaterkollegen, glich einem Shakespeareschem Drama. Das Stück befragte die Generationskonflikte, aber bewertete sie nicht. Es zeigte sehr wohl ein Missverhältnis zwischen Pillendosierung und Liebeskummer auf, das so irdisch wie menschlich ist.

    Regie
    Oliver Breite

    Spiel
    Susanne Bard, Ines Lacroix, Matthias Engel, Michael Bard

    Text
    Dirk Heidicke

    Ausstattung
    Maike Schirmer

    Premiere
    27. Februar 2017

  • Stiefel aus Nikolaus

    Ein Budenzauber im Winterwunderland

    Ein Budenzauber im Winterwunderland des Theatergartens mit anschließendem Barfußtänzchen unterm Sternenhimmel im kuschelig warmen Theaterhaus. Wir alle erwarten ein Fest. Aber können wir noch feste Feste feiern, schmausen, trinken, fiedeln, klönen, zuhören, staunen, ver- und bewundern, wenn wir lustig sind, auch tanzen? Dazu will die Theaterfamilie Sie in den adventlich geschmückten Theatergarten einladen.

    Sie erleben Geschichten zur Nikolauszeit von Axel Hacke, Wolfdietrich Schnurre, Hans Fallada. Sie bestaunen Plätzchenkunst, ergattern sich verflixt schön Genähtes, löffeln gemeinsam Brotsuppe von den Resten des Jahres aus, und versuchen sich musikalisch in Rhythmus und Balance zu kriegen. Lammettasilberstreif am Feuerkorb ist lyrisches Beiwerk für alle, die da kommen mit Kind und Kegel.

    Spiel
    Theaterfamilie

    Premiere
    5. Dezember 2016

  • Varieté Rotpeter

    Varieté Rotpeter

    Fröhlichkeit, Humor und Franz Kafka

    Fröhlichkeit, Humor und Franz Kafka – geht das zusammen? Und ob! Bei allem Tiefgang!

    Affe Rotpeter, um ein (Affen)Haar dem Käfig entgangen, erzählt die Geschichte seiner unfreiwilligen Menschwerdung – mit feinem Menschenspott und erzwungener Demut. Doch dann ist‘s genug: Mit einem Prankenschlag wendet er die Bühne und bittet sein Publikum in sein Varieté! Er ist Rapper, Tänzer, Conférencier, Musikclown.

    So ein Affe braucht halt seine Freiheit – und er verteidigt sie mit Nägeln, Zehen und Zähnen. Damit keiner auf die Idee käme, der Affe stamme vom Menschen ab.

    Spiel
    Matthias Engel

    Regie
    Peter Wittig

    Musik
    Wieland Wagner

    Premiere
    21. November 2016

    Von Franz Kafka

  • Sommer Zeit Geist oder Die tickt nicht richtig

    Nach dem Theaterstück „Die Sache Makropulos“

    Links und rechts in den Buchseiten waren Türen, wie früher die geheimen Tapetentüren waren. Links an der Wand hing ein Gemälde von Graf Ferdi, dem Erbauer der Villa. Er sah dem Sascha im Stück ähnlich. Graf Ferdi von Mittel, der Erbauer der Villa, war nicht verheiratet und kinderlos. Es wurde nach seinem Tode kein Testament gefunden, was zu einem hundertjährigen Prozess und all den Verwirrungen im Stück führte.

    Seine damalige Geliebte, die berühmte Sängerin Elli Marat lebte zu diesem Zeitpunkt ihr zweites Leben. Sie war eigentlich die Tochter eines Alchimisten, der an seiner Tochter Lara ein Mittel testete, das Menschen 300 Jahre lang leben lässt. Mit diesem Mittel lebte Lara weiter und wechselt immer wieder ihre Identität. Ihr Alter ist gleichbleibend ca. 40 Jahre, sie ist aber schwer zu schätzen, sie wird im Stück von drei Schauspielerinnen gespielt.

    Regie
    Pierre Schäfer

    Spiel
    Ines Lacroix, Wiebke Schulz, Veronika Thieme, Matthias Engel, Daniiel Shchapov

    Text
    Therese Thomaschke

    Premiere
    14. Juli 2016

    nach dem Theaterstück „Die Sache Makropulos“ von Karel Capek

  • KriminellGrimmig

    Ein Sommer-Haus-Märchen

    Bei den Grabungsarbeiten für den Hochwasserschutz in der Zollstraße wurden im März des Jahres 2015 grässliche Fundstücke aus dem 17. Jahrhundert zu Tage gefördert, die darauf hinwiesen, dass sich die Geschichte von Hänsel und Gretel nicht, wie von den Brüdern Grimm aufgeschrieben, irgendwo in einem Wald, sondern vielmehr ganz konkret auf dem Werder zugetragen hatte. Eine weitere Schlussfolgerung ließ den Verdacht zu, dass die Brüder Grimm zusammen mit ihrer Schwester Lotte von 1814 bis zum Erscheinen der zweiten Auflage ihrer „Kinder- und Hausmärchen“ im Jahre 1815 – also exakt vor 200 Jahren – in der Zollstraße 19 wohnten, ohne jedoch polizeilich gemeldet gewesen zu sein. So sind vermutlich einige Märchen in dem Haus, in dem sich heute das „Theater an der Angel“ befindet, entstanden.

    Sie nutzten eine der lauen Sommernächte, um diesen Dingen auf den Leim zu gehen. Wir machten Sie im romantischen ersten Teil des Abends mit verschiedenen Märchen und deren Hintergründen vertraut und gingen im zweiten Teil dem grausigen Entstehen ungeheuerlicher Geschichten nach.

    Regie
    Therese Thomaschke

    Spiel
    Ines Lacroix, Matthias Engel, Marcus Kaloff

    Text
    Pierre Schäfer

    Premiere
    4. Juli 2015